„Einfach machen!“ – Udo Kempers über Mut, Angstfreiheit und den Gamechanger für Schulträger

February 23, 2026Lernen & inspirieren lassen
3 Minuten Lesezeit

In unserer Interviewreihe „Skolon Edutalks“ sprechen wir mit Visionären der Bildungsbranche. Heute im Fokus: Udo Kempers – früher IT-Ausstatter für Schulen bei der Landeshauptstadt Düsseldorf, heute Visionär, IT-Experte und Bildungsberater. Er weiß genau, wo der Schuh drückt. Sein Credo für die digitale Transformation? Weniger Bürokratie, mehr Mut zur Lücke und eine Technologie, die so einfach ist, dass sie die Angst vor dem Wandel nimmt.

Die Realität der Schulträger: Mehr als nur Hardware

Udo Kempers blickt auf eine steile Lernkurve zurück. „Ich komme aus der IT und dachte anfangs: Na ja, das ist relativ simpel – du stattest die Schulen aus und gut ist“, gibt er schmunzelnd zu. Doch die Realität sah anders aus. 

“Ausstattung allein macht eben noch keinen guten Unterricht.”

Kempers betont, dass man den „360-Grad-Blick“ braucht. Schulträger stehen heute vor gewaltigen Herausforderungen:

  • Demografischer Wandel: In den nächsten Jahren gehen die „Babyboomer“ in den Ruhestand – wertvolles Wissen verlässt das System.
  • Finanzielle Hürden: Viele Kommunen sind chronisch unterfinanziert, was die Umsetzung großer Bildungsaufgaben erschwert.
  • Mangelnder Austausch: Es gibt viele exzellente Lösungen am Markt, aber das Wissen darüber kommt oft nicht bei den Entscheidenden an.

„Wir müssen aufhören zu sagen: “Das geht bei mir nicht, weil…”, sondern fragen: “Super Idee, was kann ich davon für mich mitnehmen?” – Udo Kempers.

Der größte Hemmschuh: Die Angst vor der Technik

Ein zentrales Thema im Gespräch mit Udo Kempers ist die Akzeptanz von Technologie an Schulen. Oft herrscht eine Überforderung auf allen Seiten. Bei Lehrkräften, Schüler*innen und in der Verwaltung.

Kempers vergleicht die Situation bildhaft: „Man schmeißt jemanden in ein Haifischbecken, der gar nicht schwimmen kann. Er weiß nicht, welche Fische da sind und hat nur noch Ängste“. Um diese Ängste zu nehmen, müssen Schulträger drei Säulen garantieren:

  1. Funktionierende Ausstattung.
  2. Verlässliche Service- und Supportstrukturen.
  3. Qualifizierung der Menschen, die mit den Geräten arbeiten sollen.

Der Gamechanger: Single Sign-On (SSO)

Wenn Kempers über die Lösung des „Login-Chaos“ spricht, wird er deutlich. Er sieht in der Vereinfachung den Schlüssel zum Erfolg.

„Single Sign-On ist ein absolutes Muss“, so Kempers. Niemand habe Lust, sich 37 verschiedene Logins für unterschiedliche Produkte zu merken. Hier zieht er den direkten Vergleich zu den Vorreitern in Europa: In Dänemark war die Einführung von Single Sign-On der entscheidende Gamechanger für die gesamte Digitalisierung des Bildungsmarktes.

Für Schulträger bedeutet das: Wenn die Technologie (wie Skolon) den Zugang zu digitalen Werkzeugen unsichtbar und einfach macht, wird Zeit frei. Zeit für individuelle Förderung, sowohl für starke Schüler*innen, die sich sonst langweilen, als auch für diejenigen, die mehr Unterstützung benötigen.

Fazit: Weniger diskutieren, mehr ausprobieren

Auf die Frage, was er mit einem Zauberstab ändern würde, antwortet Kempers ohne Zögern:

„Ich würde die Angst eliminieren“.

Angst vor dem Scheitern oder vor dem Unbekannten sei der größte Bremsklotz.

Sein Appell an alle Schulträger und Bildungsverantwortlichen lautet daher: Einfach machen! Schauen Sie sich die Schulen an, die bereits Preise gewonnen haben, lernen Sie von deren Best Practices und investieren Sie in Lösungen, die den Alltag entlasten, statt ihn komplizierter zu machen.



Das ist Skolon: Wir vereinen die besten digitalen Schulwerkzeuge und bringen sie in Ihr Klassenzimmer.

Skolon ist eine unabhängige Plattform für digitale Lernwerkzeuge und Unterrichtsressourcen, entwickelt für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler. Mit Skolon wird der Zugriff auf digitale Tools einfach, sicher und effizient: weniger Administration, mehr Zeit fürs Lernen. Die angebotenen Werkzeuge stammen von kleinen und großen Anbietern, die eines gemeinsam haben – sie entwickeln digitale Lösungen, die den Schulalltag wirklich besser machen.

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Die Realität der Schulträger: Mehr als nur Hardware

Udo Kempers blickt auf eine steile Lernkurve zurück. „Ich komme aus der IT und dachte anfangs: Na ja, das ist relativ simpel – du stattest die Schulen aus und gut ist“, gibt er schmunzelnd zu. Doch die Realität sah anders aus. 

“Ausstattung allein macht eben noch keinen guten Unterricht.”

Kempers betont, dass man den „360-Grad-Blick“ braucht. Schulträger stehen heute vor gewaltigen Herausforderungen:

  • Demografischer Wandel: In den nächsten Jahren gehen die „Babyboomer“ in den Ruhestand – wertvolles Wissen verlässt das System.
  • Finanzielle Hürden: Viele Kommunen sind chronisch unterfinanziert, was die Umsetzung großer Bildungsaufgaben erschwert.
  • Mangelnder Austausch: Es gibt viele exzellente Lösungen am Markt, aber das Wissen darüber kommt oft nicht bei den Entscheidenden an.

„Wir müssen aufhören zu sagen: “Das geht bei mir nicht, weil…”, sondern fragen: “Super Idee, was kann ich davon für mich mitnehmen?” – Udo Kempers.

Der größte Hemmschuh: Die Angst vor der Technik

Ein zentrales Thema im Gespräch mit Udo Kempers ist die Akzeptanz von Technologie an Schulen. Oft herrscht eine Überforderung auf allen Seiten. Bei Lehrkräften, Schüler*innen und in der Verwaltung.

Kempers vergleicht die Situation bildhaft: „Man schmeißt jemanden in ein Haifischbecken, der gar nicht schwimmen kann. Er weiß nicht, welche Fische da sind und hat nur noch Ängste“. Um diese Ängste zu nehmen, müssen Schulträger drei Säulen garantieren:

  1. Funktionierende Ausstattung.
  2. Verlässliche Service- und Supportstrukturen.
  3. Qualifizierung der Menschen, die mit den Geräten arbeiten sollen.

Der Gamechanger: Single Sign-On (SSO)

Wenn Kempers über die Lösung des „Login-Chaos“ spricht, wird er deutlich. Er sieht in der Vereinfachung den Schlüssel zum Erfolg.

„Single Sign-On ist ein absolutes Muss“, so Kempers. Niemand habe Lust, sich 37 verschiedene Logins für unterschiedliche Produkte zu merken. Hier zieht er den direkten Vergleich zu den Vorreitern in Europa: In Dänemark war die Einführung von Single Sign-On der entscheidende Gamechanger für die gesamte Digitalisierung des Bildungsmarktes.

Für Schulträger bedeutet das: Wenn die Technologie (wie Skolon) den Zugang zu digitalen Werkzeugen unsichtbar und einfach macht, wird Zeit frei. Zeit für individuelle Förderung, sowohl für starke Schüler*innen, die sich sonst langweilen, als auch für diejenigen, die mehr Unterstützung benötigen.

Fazit: Weniger diskutieren, mehr ausprobieren

Auf die Frage, was er mit einem Zauberstab ändern würde, antwortet Kempers ohne Zögern:

„Ich würde die Angst eliminieren“.

Angst vor dem Scheitern oder vor dem Unbekannten sei der größte Bremsklotz.

Sein Appell an alle Schulträger und Bildungsverantwortlichen lautet daher: Einfach machen! Schauen Sie sich die Schulen an, die bereits Preise gewonnen haben, lernen Sie von deren Best Practices und investieren Sie in Lösungen, die den Alltag entlasten, statt ihn komplizierter zu machen.



Das ist Skolon: Wir vereinen die besten digitalen Schulwerkzeuge und bringen sie in Ihr Klassenzimmer.

Skolon ist eine unabhängige Plattform für digitale Lernwerkzeuge und Unterrichtsressourcen, entwickelt für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler. Mit Skolon wird der Zugriff auf digitale Tools einfach, sicher und effizient: weniger Administration, mehr Zeit fürs Lernen. Die angebotenen Werkzeuge stammen von kleinen und großen Anbietern, die eines gemeinsam haben – sie entwickeln digitale Lösungen, die den Schulalltag wirklich besser machen.

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