Schulamtsdirektor Thomas Schulze über die Stimme der Pädagogik im digitalen Wandel

3 Minuten Lesezeit

Wenn man Thomas Schulze über die Digitalisierung an Schulen sprechen hört, spürt man sofort eine tiefe Begeisterung. Der heutige Schulamtsdirektor und Mitbegründer von Schulbits war schon als junger Lehrer ein Pionier, der vor einigen Jahren als Erster in Augsburg PowerPoint-Präsentationen mit Musikuntermalung in den Unterricht brachte. Für ihn geht es bei der Reise in die digitale Bildung um weit mehr als Technik. Ihr Erfolg hängt davon ab, ob digitale Ansätze in der Pädagogik einen echten Mehrwert für das Lernen von Kindern und Jugendlichen bieten.

Der Gamechanger im Landkreis Günzburg

Die Geburtsstunde von Schulbits schlug im Jahr 2017, als der Kreistag beschloss, die physische Medienausleihe an Schulen einzustellen. Zusammen mit engagierten Kolleg*innen entwickelte Thomas Schulze über vier Jahre hinweg einen einzigartigen Zweckverband. Heute versammelt Schulbits 35 Sachaufwandsträger unter einem Dach, um die schulische IT zentral zu managen.

Das Besondere daran ist nicht die reine Verwaltung von Geräten – das können viele. Der wahre Gamechanger ist die Stimme der Pädagogik, die in diesem Prozess fest verankert ist. Bei Schulbits wird jede Entscheidung von der Frage geleitet, was die Kinder für ihr Lernen und die Lehrkräfte für ihre tägliche Arbeit wirklich brauchen. Um diese Vision auch für die Politik greifbar zu machen, wurden innovative Kaminabende ins Leben gerufen. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister wurden direkt in die Klassenzimmer eingeladen, um live mitzuerleben, was digitale Tools im Unterricht Positives bewirken können.

Die größte Herausforderung ist die Veränderungsbereitschaft

In Zeiten, in denen Künstliche Intelligenz das Lernen so stark verändert wie nie zuvor, sieht Schulze die größte Hürde in den traditionellen Rollenverständnissen. Er fordert ein radikales Umdenken in den Köpfen von Lehrkräften und der Schulaufsicht. Die alte Frage, wie ein bestimmter Stoff unterrichtet werden soll, führt meist nur dazu, dass analoge Prozesse eins zu eins digital kopiert werden. Das Hochladen eines Arbeitsblattes in die Cloud ist allerdings noch keine digitale Pädagogik.

Stattdessen müssen im modernen Zeitalter drei völlig andere Fragen im Fokus stehen:

  • Was sollen die Kinder lernen?
  • Wie sollen die Kinder das lernen?
  • Warum sollen die Kinder das lernen?

Erst wenn diese Fragen gestellt werden, begibt man sich auf die gezielte Suche nach qualitativ hochwertigen Anwendungen, die einen messbaren und nachhaltigen Einfluss auf den Lernerfolg haben.

Mit Skolon weg von den Insellösungen

Auf dem Weg zu dieser modernen Lernumgebung stieß der Zweckverband jedoch auf administrative Grenzen. Die größte Herausforderung vor der Zusammenarbeit mit Skolon war das Fehlen eines einheitlichen Identitätsmanagements. Schulen mussten mühsam in Einzellösungen agieren, Schülerdaten händisch hochladen und Accounts einzeln verwalten.

“Mit dem Einsatz von Skolon wird das Identitätsmanagement von nun an deutlich flüssiger und einfacher gestaltet. Das spart wertvolle Zeit und sorgt für eine Entlastung der Schulleitungen.”

Offene Plattformökosysteme wie Skolon sind laut Thomas Schulze in den kommenden Jahren entscheidend, um die Verwaltung durch die Sachaufwandsträger und die Pädagogik für die Kinder sauber zusammenzubringen. Sie schlagen die Brücke, um wegzukommen von den isolierten Insellösungen im Klassenzimmer.

Für andere Schulämter und Landkreise, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, hat der Schulamtsdirektor einen klaren Rat: Es müssen dringend einheitliche Standards für den eigenen Zuständigkeitsbereich geschaffen werden. Nur durch diese Standardisierung in den Prozessen der Digitalität lässt sich die Bildung der Zukunft nachhaltig und erfolgreich gestalten.

Das ist Skolon: Wir vereinen die besten digitalen Schulwerkzeuge und bringen sie in Ihr Klassenzimmer.

Skolon ist eine unabhängige Plattform für digitale Lernwerkzeuge und Unterrichtsressourcen, entwickelt für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler. Mit Skolon wird der Zugriff auf digitale Tools einfach, sicher und effizient: weniger Administration, mehr Zeit fürs Lernen. Die angebotenen Werkzeuge stammen von kleinen und großen Anbietern, die eines gemeinsam haben – sie entwickeln digitale Lösungen, die den Schulalltag wirklich besser machen.

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Wenn man Thomas Schulze über die Digitalisierung an Schulen sprechen hört, spürt man sofort eine tiefe Begeisterung. Der heutige Schulamtsdirektor und Mitbegründer von Schulbits war schon als junger Lehrer ein Pionier, der vor einigen Jahren als Erster in Augsburg PowerPoint-Präsentationen mit Musikuntermalung in den Unterricht brachte. Für ihn geht es bei der Reise in die digitale Bildung um weit mehr als Technik. Ihr Erfolg hängt davon ab, ob digitale Ansätze in der Pädagogik einen echten Mehrwert für das Lernen von Kindern und Jugendlichen bieten.

Der Gamechanger im Landkreis Günzburg

Die Geburtsstunde von Schulbits schlug im Jahr 2017, als der Kreistag beschloss, die physische Medienausleihe an Schulen einzustellen. Zusammen mit engagierten Kolleg*innen entwickelte Thomas Schulze über vier Jahre hinweg einen einzigartigen Zweckverband. Heute versammelt Schulbits 35 Sachaufwandsträger unter einem Dach, um die schulische IT zentral zu managen.

Das Besondere daran ist nicht die reine Verwaltung von Geräten – das können viele. Der wahre Gamechanger ist die Stimme der Pädagogik, die in diesem Prozess fest verankert ist. Bei Schulbits wird jede Entscheidung von der Frage geleitet, was die Kinder für ihr Lernen und die Lehrkräfte für ihre tägliche Arbeit wirklich brauchen. Um diese Vision auch für die Politik greifbar zu machen, wurden innovative Kaminabende ins Leben gerufen. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister wurden direkt in die Klassenzimmer eingeladen, um live mitzuerleben, was digitale Tools im Unterricht Positives bewirken können.

Die größte Herausforderung ist die Veränderungsbereitschaft

In Zeiten, in denen Künstliche Intelligenz das Lernen so stark verändert wie nie zuvor, sieht Schulze die größte Hürde in den traditionellen Rollenverständnissen. Er fordert ein radikales Umdenken in den Köpfen von Lehrkräften und der Schulaufsicht. Die alte Frage, wie ein bestimmter Stoff unterrichtet werden soll, führt meist nur dazu, dass analoge Prozesse eins zu eins digital kopiert werden. Das Hochladen eines Arbeitsblattes in die Cloud ist allerdings noch keine digitale Pädagogik.

Stattdessen müssen im modernen Zeitalter drei völlig andere Fragen im Fokus stehen:

  • Was sollen die Kinder lernen?
  • Wie sollen die Kinder das lernen?
  • Warum sollen die Kinder das lernen?

Erst wenn diese Fragen gestellt werden, begibt man sich auf die gezielte Suche nach qualitativ hochwertigen Anwendungen, die einen messbaren und nachhaltigen Einfluss auf den Lernerfolg haben.

Mit Skolon weg von den Insellösungen

Auf dem Weg zu dieser modernen Lernumgebung stieß der Zweckverband jedoch auf administrative Grenzen. Die größte Herausforderung vor der Zusammenarbeit mit Skolon war das Fehlen eines einheitlichen Identitätsmanagements. Schulen mussten mühsam in Einzellösungen agieren, Schülerdaten händisch hochladen und Accounts einzeln verwalten.

“Mit dem Einsatz von Skolon wird das Identitätsmanagement von nun an deutlich flüssiger und einfacher gestaltet. Das spart wertvolle Zeit und sorgt für eine Entlastung der Schulleitungen.”

Offene Plattformökosysteme wie Skolon sind laut Thomas Schulze in den kommenden Jahren entscheidend, um die Verwaltung durch die Sachaufwandsträger und die Pädagogik für die Kinder sauber zusammenzubringen. Sie schlagen die Brücke, um wegzukommen von den isolierten Insellösungen im Klassenzimmer.

Für andere Schulämter und Landkreise, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, hat der Schulamtsdirektor einen klaren Rat: Es müssen dringend einheitliche Standards für den eigenen Zuständigkeitsbereich geschaffen werden. Nur durch diese Standardisierung in den Prozessen der Digitalität lässt sich die Bildung der Zukunft nachhaltig und erfolgreich gestalten.

Das ist Skolon: Wir vereinen die besten digitalen Schulwerkzeuge und bringen sie in Ihr Klassenzimmer.

Skolon ist eine unabhängige Plattform für digitale Lernwerkzeuge und Unterrichtsressourcen, entwickelt für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler. Mit Skolon wird der Zugriff auf digitale Tools einfach, sicher und effizient: weniger Administration, mehr Zeit fürs Lernen. Die angebotenen Werkzeuge stammen von kleinen und großen Anbietern, die eines gemeinsam haben – sie entwickeln digitale Lösungen, die den Schulalltag wirklich besser machen.

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