Skolon EduTalks: Technologie ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug für mehr Bildungsgerechtigkeit

January 19, 2026Lernen & inspirieren lassen
3 Minuten Lesezeit

In unserer Interviewreihe „Skolon EduTalks“ sprechen wir mit Vordenkern der Bildungsbranche über die Zukunft des Lernens. Heute im Gespräch: Kristin van der Meer, Grundschullehrerin, Expertin für Schulentwicklung und leidenschaftliche Verfechterin einer reflektierten Digitalisierung.

Für Kristin van der Meer war der Weg ins Klassenzimmer eine Herzensangelegenheit. Heute ist sie nicht nur Lehrerin, sondern begleitet Schulen und Kollegien dabei, digitale Medien und KI sinnvoll in den Unterricht zu integrieren. Wir haben mit ihr darüber gesprochen, wie sich die Rolle der Lehrkraft verändert und warum wir Mut brauchen, um Lernen neu zu denken.

Die Haltung zählt: Pädagogik führt, Technik folgt

Kristin van der Meer vertritt eine klare Position: EdTech muss dem Lernen dienen, nicht umgekehrt.

„Technologie ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, das Lernen strukturieren, öffnen und gerechter machen kann“

In ihrem Unterricht nutzt sie digitale Tools gezielt für Strukturierung, Differenzierung und Feedback. Dabei beobachtet sie eine spannende Entwicklung: Die Schüler*innen übernehmen mehr Verantwortung und arbeiten selbstständiger. Ihre eigene Rolle hat sich dabei gewandelt – weg von der reinen Wissensvermittlerin, hin zur Lernbegleiterin.

KI als Lernpartner statt „Antwortmaschine“

Ein besonderer Fokus ihrer Arbeit liegt auf der Künstlichen Intelligenz. Doch Kristin van der Meer warnt vor Abkürzungen:

„Ich nutze KI nicht als ‚Antwortmaschine‘, sondern als strukturierenden Lernpartner, der Fragen stellt, Denkprozesse begleitet oder bei der Planung hilft“

Ihr geht es darum, KI-gestützte Tools so einzusetzen, dass sie die Selbstregulation der Kinder fördern. Der pädagogische Mehrwert steht immer an erster Stelle: Bevor ein Tool eingeführt wird, stellt sie die entscheidende Frage: „Was soll das Kind dadurch besser lernen können?“

Herausforderungen: Zwischen Innovationsdruck und Realität

Trotz der Begeisterung für neue Möglichkeiten sieht sie die enormen Belastungen im System Schule. Der Spagat zwischen dem rasanten technologischen Wandel und dem Zeitmangel der Lehrkräfte ist groß. Ihr Lösungsansatz: Niedrigschwellige, praxistaugliche Lösungen, die entlasten, statt zusätzliche Arbeit zu erzeugen.

Ein Blick in die Zukunft: Vertrauen statt Kontrolle

Wenn Kristin einen Zauberstab hätte, würde sie die strukturelle Überlastung der Schulen lösen. Für die nächsten fünf Jahre sieht sie einen Trend hin zu personalisierter Lernunterstützung und adaptiven Lernumgebungen. Doch Technik allein wird es nicht richten:

„Die Zukunft der Bildung hängt davon ab, ob wir den Mut haben, Lernen neu zu denken. Weniger Kontrolle, mehr Vertrauen. Weniger Stofffülle, mehr Kompetenzorientierung“

Kristins Rat für das Kollegium:

Für alle, die sich auf den Weg machen wollen, hat sie einen einfachen Rat: Klein anfangen. Es geht darum, Dinge bewusst auszuprobieren und sich zu erlauben, dabei nicht perfekt sein zu müssen.

Warum Kristin van der Meers Vision perfekt zu Skolon passt:

Kristins Ansatz, Technologie als Entlastung und Werkzeug für individuelle Lernwege zu nutzen, ist der Kern unserer Arbeit bei Skolon. Wir wollen die technischen Hürden – wie Logins und Lizenzverwaltung so klein wie möglich halten, damit Lehrkräfte wie Kristin van der Meer den Kopf frei haben für das, was wirklich zählt: Die Beziehung zu den Kindern und eine erstklassige Pädagogik.

Das ist Skolon: Wir vereinen die besten digitalen Schulwerkzeuge und bringen sie in Ihr Klassenzimmer.

Skolon ist eine unabhängige Plattform für digitale Lernwerkzeuge und Unterrichtsressourcen, entwickelt für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler. Mit Skolon wird der Zugriff auf digitale Tools einfach, sicher und effizient: weniger Administration, mehr Zeit fürs Lernen. Die angebotenen Werkzeuge stammen von kleinen und großen Anbietern, die eines gemeinsam haben – sie entwickeln digitale Lösungen, die den Schulalltag wirklich besser machen.

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Für Kristin van der Meer war der Weg ins Klassenzimmer eine Herzensangelegenheit. Heute ist sie nicht nur Lehrerin, sondern begleitet Schulen und Kollegien dabei, digitale Medien und KI sinnvoll in den Unterricht zu integrieren. Wir haben mit ihr darüber gesprochen, wie sich die Rolle der Lehrkraft verändert und warum wir Mut brauchen, um Lernen neu zu denken.

Die Haltung zählt: Pädagogik führt, Technik folgt

Kristin van der Meer vertritt eine klare Position: EdTech muss dem Lernen dienen, nicht umgekehrt.

„Technologie ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, das Lernen strukturieren, öffnen und gerechter machen kann“

In ihrem Unterricht nutzt sie digitale Tools gezielt für Strukturierung, Differenzierung und Feedback. Dabei beobachtet sie eine spannende Entwicklung: Die Schüler*innen übernehmen mehr Verantwortung und arbeiten selbstständiger. Ihre eigene Rolle hat sich dabei gewandelt – weg von der reinen Wissensvermittlerin, hin zur Lernbegleiterin.

KI als Lernpartner statt „Antwortmaschine“

Ein besonderer Fokus ihrer Arbeit liegt auf der Künstlichen Intelligenz. Doch Kristin van der Meer warnt vor Abkürzungen:

„Ich nutze KI nicht als ‚Antwortmaschine‘, sondern als strukturierenden Lernpartner, der Fragen stellt, Denkprozesse begleitet oder bei der Planung hilft“

Ihr geht es darum, KI-gestützte Tools so einzusetzen, dass sie die Selbstregulation der Kinder fördern. Der pädagogische Mehrwert steht immer an erster Stelle: Bevor ein Tool eingeführt wird, stellt sie die entscheidende Frage: „Was soll das Kind dadurch besser lernen können?“

Herausforderungen: Zwischen Innovationsdruck und Realität

Trotz der Begeisterung für neue Möglichkeiten sieht sie die enormen Belastungen im System Schule. Der Spagat zwischen dem rasanten technologischen Wandel und dem Zeitmangel der Lehrkräfte ist groß. Ihr Lösungsansatz: Niedrigschwellige, praxistaugliche Lösungen, die entlasten, statt zusätzliche Arbeit zu erzeugen.

Ein Blick in die Zukunft: Vertrauen statt Kontrolle

Wenn Kristin einen Zauberstab hätte, würde sie die strukturelle Überlastung der Schulen lösen. Für die nächsten fünf Jahre sieht sie einen Trend hin zu personalisierter Lernunterstützung und adaptiven Lernumgebungen. Doch Technik allein wird es nicht richten:

„Die Zukunft der Bildung hängt davon ab, ob wir den Mut haben, Lernen neu zu denken. Weniger Kontrolle, mehr Vertrauen. Weniger Stofffülle, mehr Kompetenzorientierung“

Kristins Rat für das Kollegium:

Für alle, die sich auf den Weg machen wollen, hat sie einen einfachen Rat: Klein anfangen. Es geht darum, Dinge bewusst auszuprobieren und sich zu erlauben, dabei nicht perfekt sein zu müssen.

Warum Kristin van der Meers Vision perfekt zu Skolon passt:

Kristins Ansatz, Technologie als Entlastung und Werkzeug für individuelle Lernwege zu nutzen, ist der Kern unserer Arbeit bei Skolon. Wir wollen die technischen Hürden – wie Logins und Lizenzverwaltung so klein wie möglich halten, damit Lehrkräfte wie Kristin van der Meer den Kopf frei haben für das, was wirklich zählt: Die Beziehung zu den Kindern und eine erstklassige Pädagogik.

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Skolon ist eine unabhängige Plattform für digitale Lernwerkzeuge und Unterrichtsressourcen, entwickelt für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler. Mit Skolon wird der Zugriff auf digitale Tools einfach, sicher und effizient: weniger Administration, mehr Zeit fürs Lernen. Die angebotenen Werkzeuge stammen von kleinen und großen Anbietern, die eines gemeinsam haben – sie entwickeln digitale Lösungen, die den Schulalltag wirklich besser machen.

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