„Endlich verstehe ich, was ich lese“ – Die Lesebox ist neuer Partner bei Skolon

July 13, 2026Produkttipps
4 Minuten Lesezeit

Autorin: Elaine Meyer

Wir freuen uns, einen neuen Partner bei Skolon begrüßen zu dürfen: die Lesebox! Um mehr über diese innovative digitale Lösung zur Förderung der Leseflüssigkeit zu erfahren, haben wir ein Interview mit Dorothea Brecht geführt. Sie hat die Lesebox gemeinsam mit ihrem Sohn Christoph Brecht, dem Gründer und selbstständigen Softwareentwickler der Plattform, als kleines Familienteam aufgebaut. Dorothea hat uns spannende Einblicke in die Entstehung und den Praxisalltag der Lesebox gegeben.

Aus der Praxis für die Praxis

Die Idee zur Lesebox entstand aus echten Herausforderungen im Schulalltag. Dorothea Brecht war 19 Jahre lang Schulleiterin an einer großen, standortübergreifenden Grundschule und bemerkte immer wieder, dass die Lesekompetenz vieler Kinder sehr mangelhaft war. Obwohl die Wissenschaft zeigt, dass Leseflüssigkeit die wichtigste Hürde auf dem Weg zum Textverständnis ist, scheitern bewährte analoge Methoden (wie das Tandem-Lesen) in der Praxis oft an organisatorischen Stolpersteinen und fehlender Unterrichtszeit.

Die Lösung des Mutter-Sohn-Gespanns: Eine digitale Übersetzung der Leseförderung, die organisatorisch leicht händelbar ist und sich sowohl im Unterricht als auch im Ganztag oder bei den Hausaufgaben flexibel einsetzen lässt.

So funktioniert die Lesebox im Klassenzimmer 

Der Zugang ist denkbar einfach: Die Kinder benötigen lediglich ein Tablet (z.B. ein iPad) sowie Kopfhörer und loggen sich selbstständig über einen QR-Code ein (Mit Skolon ist selbst dieser Schritt nicht länger notwendig).

Die Lehrkraft weist jedem Kind im Vorfeld, basierend auf einem Diagnosetest, eine individuelle Schwierigkeitsstufe zu, sodass sichergestellt ist, dass jedes Kind genau auf seinem passenden Niveau übt. Der Übungsablauf innerhalb einer “Story” (einer zusammenhängenden Geschichte oder einem Text) umfasst mehrere interaktive Schritte:

  • Mitlesen von Sätzen in unterschiedlichen Geschwindigkeiten.
  • Erklärung schwieriger Wörter, deren Verständnis im Anschluss überprüft wird.
  • Das schnelle Ausfüllen eines Lückentextes, wofür die Kinder mit Sternen belohnt werden.
  • Eine Audioaufnahme, bei der das Kind den Text selbst vorliest. Diese kann von Lehrkräften oder Eltern angehört werden.

Anhand der gesammelten Sterne erkennt die Lehrkraft sofort, ob das Niveau passt oder angepasst werden muss. Da jedes Kind in seinem eigenen Tempo arbeitet, entstehen keine Leerläufe für schnelle Schüler und Schülerinnen, während langsamere Kinder nicht unter Druck geraten.

Förderung von Chancengleichheit und Integration 

Die Lesebox richtet sich prinzipiell an alle Altersgruppen, auch wenn die aktuellen

Texte primär für das zweite Halbjahr der 1. Klasse bis zur 6. Klasse ausgelegt sind. Ein besonderes Highlight für die Chancengleichheit: Erklärungen und schwierige Wörter können in der jeweiligen Zweitsprache des Kindes angehört werden. Das macht die Lesebox zu einem wertvollen Werkzeug für Kinder (oder sogar Erwachsene), die neu nach Deutschland gekommen sind und ihren deutschen Wortschatz erst noch aufbauen müssen.

Darüber hinaus lassen sich großartige Synergieeffekte mit anderen Fächern herstellen. Wenn im Musikunterricht beispielsweise das Thema Mozart ansteht, können die Kinder vorab einen passenden Sachtext in der Lesebox üben und sich den Wortschatz aneignen, um anschließend im Unterricht aktiv mitreden zu können.

Wissenschaftlich begleitet und von Kindern geliebt 

Dass das Konzept aufgeht, zeigt nicht nur die wissenschaftliche Begleitung. Aktuell werten zwei Studentinnen der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd den Einsatz der Lesebox im Rahmen ihrer Masterarbeit an einer Grundschule mit 33 Nationen aus.

Noch schöner ist jedoch das direkte Feedback der Kinder, die die Lesebox nutzen. Dorothea Brecht erzählt von schönen Momenten aus der Testphase: So traute sich ein Kind nach einem Vierteljahr Übung an “Harry Potter”, während ein zweisprachiges Kind, das in der 3. Klasse auf dem Stand eines Erstklässlers war, durch die Lesebox plötzlich sagte: „Endlich verstehe ich, was ich lese.“.

Warum Lesebox und Skolon das perfekte Match sind 

Ein häufiges Hindernis im digitalen Schulalltag sind die vielen verschiedenen Passwörter und Zugänge für unterschiedliche Lern-Tools. Dorothea Brecht betont, dass genau hier der große Mehrwert von Skolon liegt. Lehrkräfte und Schulen erhalten einen sehr einfachen, zentralen Zugriff auf Apps, ohne sich jedes Mal neu einloggen zu müssen. Diese Erleichterung hat das Team der Lesebox sofort überzeugt, Teil von Skolon zu werden.

Wir freuen uns sehr über diese neue Partnerschaft und darauf, gemeinsam mit der Lesebox die Leseflüssigkeit in den Klassenzimmern weiter voranzutreiben!

Das ist Skolon: Wir vereinen die besten digitalen Schulwerkzeuge und bringen sie in Ihr Klassenzimmer.

Skolon ist eine unabhängige Plattform für digitale Lernwerkzeuge und Unterrichtsressourcen, entwickelt für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler. Mit Skolon wird der Zugriff auf digitale Tools einfach, sicher und effizient: weniger Administration, mehr Zeit fürs Lernen. Die angebotenen Werkzeuge stammen von kleinen und großen Anbietern, die eines gemeinsam haben – sie entwickeln digitale Lösungen, die den Schulalltag wirklich besser machen.

Information

4 Minuten Lesezeit

Autorin: Elaine Meyer

Diesen Beitrag teilen?

Abonnieren

Möchten Sie unsere neuesten Blogartikel direkt in Ihrem Posteingang erhalten? Registrieren Sie sich jetzt!

Wir freuen uns, einen neuen Partner bei Skolon begrüßen zu dürfen: die Lesebox! Um mehr über diese innovative digitale Lösung zur Förderung der Leseflüssigkeit zu erfahren, haben wir ein Interview mit Dorothea Brecht geführt. Sie hat die Lesebox gemeinsam mit ihrem Sohn Christoph Brecht, dem Gründer und selbstständigen Softwareentwickler der Plattform, als kleines Familienteam aufgebaut. Dorothea hat uns spannende Einblicke in die Entstehung und den Praxisalltag der Lesebox gegeben.

Aus der Praxis für die Praxis

Die Idee zur Lesebox entstand aus echten Herausforderungen im Schulalltag. Dorothea Brecht war 19 Jahre lang Schulleiterin an einer großen, standortübergreifenden Grundschule und bemerkte immer wieder, dass die Lesekompetenz vieler Kinder sehr mangelhaft war. Obwohl die Wissenschaft zeigt, dass Leseflüssigkeit die wichtigste Hürde auf dem Weg zum Textverständnis ist, scheitern bewährte analoge Methoden (wie das Tandem-Lesen) in der Praxis oft an organisatorischen Stolpersteinen und fehlender Unterrichtszeit.

Die Lösung des Mutter-Sohn-Gespanns: Eine digitale Übersetzung der Leseförderung, die organisatorisch leicht händelbar ist und sich sowohl im Unterricht als auch im Ganztag oder bei den Hausaufgaben flexibel einsetzen lässt.

So funktioniert die Lesebox im Klassenzimmer 

Der Zugang ist denkbar einfach: Die Kinder benötigen lediglich ein Tablet (z.B. ein iPad) sowie Kopfhörer und loggen sich selbstständig über einen QR-Code ein (Mit Skolon ist selbst dieser Schritt nicht länger notwendig).

Die Lehrkraft weist jedem Kind im Vorfeld, basierend auf einem Diagnosetest, eine individuelle Schwierigkeitsstufe zu, sodass sichergestellt ist, dass jedes Kind genau auf seinem passenden Niveau übt. Der Übungsablauf innerhalb einer “Story” (einer zusammenhängenden Geschichte oder einem Text) umfasst mehrere interaktive Schritte:

  • Mitlesen von Sätzen in unterschiedlichen Geschwindigkeiten.
  • Erklärung schwieriger Wörter, deren Verständnis im Anschluss überprüft wird.
  • Das schnelle Ausfüllen eines Lückentextes, wofür die Kinder mit Sternen belohnt werden.
  • Eine Audioaufnahme, bei der das Kind den Text selbst vorliest. Diese kann von Lehrkräften oder Eltern angehört werden.

Anhand der gesammelten Sterne erkennt die Lehrkraft sofort, ob das Niveau passt oder angepasst werden muss. Da jedes Kind in seinem eigenen Tempo arbeitet, entstehen keine Leerläufe für schnelle Schüler und Schülerinnen, während langsamere Kinder nicht unter Druck geraten.

Förderung von Chancengleichheit und Integration 

Die Lesebox richtet sich prinzipiell an alle Altersgruppen, auch wenn die aktuellen

Texte primär für das zweite Halbjahr der 1. Klasse bis zur 6. Klasse ausgelegt sind. Ein besonderes Highlight für die Chancengleichheit: Erklärungen und schwierige Wörter können in der jeweiligen Zweitsprache des Kindes angehört werden. Das macht die Lesebox zu einem wertvollen Werkzeug für Kinder (oder sogar Erwachsene), die neu nach Deutschland gekommen sind und ihren deutschen Wortschatz erst noch aufbauen müssen.

Darüber hinaus lassen sich großartige Synergieeffekte mit anderen Fächern herstellen. Wenn im Musikunterricht beispielsweise das Thema Mozart ansteht, können die Kinder vorab einen passenden Sachtext in der Lesebox üben und sich den Wortschatz aneignen, um anschließend im Unterricht aktiv mitreden zu können.

Wissenschaftlich begleitet und von Kindern geliebt 

Dass das Konzept aufgeht, zeigt nicht nur die wissenschaftliche Begleitung. Aktuell werten zwei Studentinnen der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd den Einsatz der Lesebox im Rahmen ihrer Masterarbeit an einer Grundschule mit 33 Nationen aus.

Noch schöner ist jedoch das direkte Feedback der Kinder, die die Lesebox nutzen. Dorothea Brecht erzählt von schönen Momenten aus der Testphase: So traute sich ein Kind nach einem Vierteljahr Übung an “Harry Potter”, während ein zweisprachiges Kind, das in der 3. Klasse auf dem Stand eines Erstklässlers war, durch die Lesebox plötzlich sagte: „Endlich verstehe ich, was ich lese.“.

Warum Lesebox und Skolon das perfekte Match sind 

Ein häufiges Hindernis im digitalen Schulalltag sind die vielen verschiedenen Passwörter und Zugänge für unterschiedliche Lern-Tools. Dorothea Brecht betont, dass genau hier der große Mehrwert von Skolon liegt. Lehrkräfte und Schulen erhalten einen sehr einfachen, zentralen Zugriff auf Apps, ohne sich jedes Mal neu einloggen zu müssen. Diese Erleichterung hat das Team der Lesebox sofort überzeugt, Teil von Skolon zu werden.

Wir freuen uns sehr über diese neue Partnerschaft und darauf, gemeinsam mit der Lesebox die Leseflüssigkeit in den Klassenzimmern weiter voranzutreiben!

Das ist Skolon: Wir vereinen die besten digitalen Schulwerkzeuge und bringen sie in Ihr Klassenzimmer.

Skolon ist eine unabhängige Plattform für digitale Lernwerkzeuge und Unterrichtsressourcen, entwickelt für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler. Mit Skolon wird der Zugriff auf digitale Tools einfach, sicher und effizient: weniger Administration, mehr Zeit fürs Lernen. Die angebotenen Werkzeuge stammen von kleinen und großen Anbietern, die eines gemeinsam haben – sie entwickeln digitale Lösungen, die den Schulalltag wirklich besser machen.

Diesen Beitrag teilen?

Abonnieren

Möchten Sie unsere neuesten Blogartikel direkt in Ihrem Posteingang erhalten? Registrieren Sie sich jetzt!

Entdecken Sie Skolon

Vereinfachen Sie Ihre digitale Nutzung!

Möchten Sie erfahren, wie Sie mit Skolon intelligentes digitales Arbeiten an Ihrer Schule umsetzen können oder die Plattform kostenlos testen? Zahlreiche Schulen setzen Skolon bereits ein, um sämtliche digitalen Tools und Lehr- und Lernmaterialien zentral zu organisieren.